Archiv

Alors on danse

Nur weil ich nicht mehr im Ausland bin, muss es ja nicht zwangsweise so sein, dass ich nichts mehr erlebe, worüber ich schreiben könnte.

Alors on danse.

Wenn man so gar keine Verfplichtungen mehr hat, nimmt man Zeit ganz anders wahr. Man fängt an sich selbst unter Druck zu stellen. Zum Beispiel fühle ich mich jeden Morgen schlecht, wenn ich erst um 11 Uhr aus dem Pyjama schlüpfe. Und dann denkt man wieder "Ja und? Es interessiert NIEMANDEN. Nur dich selbst. Du hast Urlaub. Dauerurlaub. Und selbst da hörst du nicht auf dich zu beschweren." Ich glaube man brauch einfach immer irgendetwas worüber man sich aufregen kann. Dafür sind Schule, Jobs, Praktika, Studium, etc. da. Wenn man dann aber nicht wirklich was hat, worüber man sich aufregen kann, ist man quasi dazu gezwungen sich über sich selbst zu ärgern. Und das ist .. naja nervtötend.

Und drum sehe ich meine freiwillig übernommene Aufgabe den Hund auszuführen, als eine Art Verpflichtung, deren Verweigerung für mich fatale Folgen hätte. Draußen werde ich dann über die scheiß Kälte fluchen.